Volkstrauertag – In Gedenken an die Toten


Auch wenn wir in Corona-Zeiten nicht wie gewohnt den Volkstrauertag begehen können, sollten wir den Opfern von Kriegen, Gewalt und Terror gedenken. Pfarrer Hohage und ich haben deshalb am Mahnmal Kränze als sichtbares Zeichen unseres Gedenkens niedergelegt. Da ich in diesem Jahr bewusst auf eine Ansprache verzichtet habe, finden Sie hier meine Gedanken zum Volkstrauertag.

Ein Zeichen gegen Gewalt und Krieg setzen

Der Monat November ist traditionell dem Gedenken an die Toten gewidmet. Deshalb gibt es die stillen Feiertage wie Allerheiligen, den Totensonntag und den heutigen Volkstrauertag. Auch wenn sich seit März vehement ein anderes Thema in den Vordergrund gedrängt hat, ein Thema, das die ganze Welt in Atem hält, sollten wir dennoch nicht alles der Corona-Pandemie unterordnen. Die Erde dreht sich weiter, auch mit Corona. Die Konflikte bleiben die gleichen, die Gefahr von Krieg und Terror wird eher wieder größer. Deshalb sind wir auch heute am Volkstrauertag aufgefordert, innezuhalten und ein Zeichen gegen Terror, Gewalt und Krieg zu setzen. Deshalb ist es wichtig, den Volkstrauertag zu begehen, auch wenn Corona eine Gedenkveranstaltung, wie wir sie normalerweise veranstalten, nicht zulässt.

Für den Frieden einsetzen

Der Zeitraum der schrecklichen Geschehnisse der beiden Weltkriege gehört für die meisten von uns zu einer fernen Vergangenheit. Dass Krieg und Gewalt aber auch unsere Gegenwart bestimmen, wenn auch „nur“ mittelbar, blenden wir gerne aus. Umso wichtiger ist es, sich die Geschichte immer wieder vor Augen zu führen und zu erkennen, wie bedeutend es ist, sich konsequent für den Frieden einzusetzen. Als ab dem 8. Mai 1945 die Waffen schwiegen, lagen weite Teile Europas in Trümmern. Millionen Familien beklagten den Tod ihrer Angehörigen. Der Zweite Weltkrieg kostete zwischen 60 bis 70 Millionen Menschen das Leben.

Den kompletten Redebeitrag finden Sie hier